Immer mehr Menschen bestellen online, lassen sich Waren entweder aus Kaufhäusern oder von Versendern direkt liefern. So stehen auch mehr und mehr Lieferanten „auf der Straße“, denn mit steigendem Wohlstand und steigenden Bevölkerungszahlen sind auch immer mehr Individualreisende, sprich Autos, unterwegs. Speditionen liefern als rollende Lagerhäuser on demand Waren und Rohstoffe an Fabriken. Also Folge sind die Autobahnen und Zubringer verstopft. Kurierfahrer verstopfen die innerstädtischen Straßen mit ihren Sprintern. Dazwischen verzweifeln die täglichen Pendler.

Etliche Unternehmen arbeiten bereits an automatisierten Auslieferungslösungen. Dazu zählen in Reihe geschaltete LKW, die automatisch fahren und so Sprit und Zeit sparen. Auslieferungen per Flug- oder Fahrdrohne werden allerorten getestet.

Kunden wollen aber noch mehr: Logistik muss heutzutage auch umweltverträglich sein. Stinkende Diesel an den Straßenkreuzungen sind passé. E-Autos sind angesagt. Auch in der Spedition von Waren. Bis diese Vision aber Wirklichkeit wird, werden noch viele Jahre des Testens und der Zulassungen vergehen. Zu groß sind die Befindlichkeiten, die Bedenken und zu gering ist vor allem in Europa noch die Akzeptanz von automatisierten Fahrzeugen. Außerdem müssen auch die alternativen Energiequellen erst noch erschlossen werden.

Aber auch Verpackungen werden wichtiger: sie sind das, was beim Kunden zurückbleibt. Künftig wird vermehrt auf umweltverträgliche Verpackungen wert gelegt. Rezyklierbare oder sogar kompostierbare Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen sind der Weg der Zukunft.

Logistik bleibt also spannend.