Die Bioverordnung des Bundes und der EU stellen qualitätssichernde Maßnahmen dar, mit deren Hilfe Lebensmittel hergestellt und kontrolliert werden. Diese Lebensmittel werden, anders als konventionelle Lebensmittel, ohne lebensfeindliche Pestizide hergestellt und ausschließlich mit natürlichen Konservierungsstoffen erhalten.
Die europäische Bio-Zertifizierung definiert Mindeststandards für die ökologische Landwirtschaft und die artgerechte Tierhaltung. Darin ist geregelt, wieviele und welche Düngemittel, Futtermittel und Pflanzenschutzmittel erlaubt sind. Gentechnik und vorbeugende Antibiotika sind beispielsweise nicht zugelassen. Konventionelle Erzeuger können im Prinzip alles verwenden, was sie für wirtschaftlich sinnvoll halten, während Biolebensmittelerzeuger vor allem der Artenvielfalt und dem Erhalt der ökologischen Produktionsbedingungen verpflichtet sind. Das bedeutet nicht, daß Biolebensmittel nicht auch wirtschaftlich erfolgreich sein können und sollen.

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und

https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Nachhaltige-Landnutzung/Oekolandbau/_Texte/Bio-Siegel.html;nn=309814

Jedenfalls bezieht sich die Bioverordnung nur auf Lebensmittel, nicht jedoch auf Kosmetika, die gern auch mit dem Zusatz „Bio“ oder „Öko“ verkauft werden, aber keine derartige Kontrollinstanz auf staatlicher Ebene haben. Es existieren durchaus privatorganisierte Kontrollinstanzen, den Begriff „Bio“ kann prinzipiell aber jeder Kosmetikhersteller als Marketinghilfe verwenden. Da wird in Zukunft sicher noch Einiges geschehen. Denn der Verbraucher nimmt gern hin, wenn sich Marken mit Begriffen wie Fair, Natur und Handgemacht schmücken, achtet aber nur zu selten auf die wirklich dahinter steckenden Inhaltsstoffe, die Verarbeitung oder die Verpackung. Gerade hier kann sich ein Hersteller mit Transparenz hervortun.

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Und warum zertifizierte Biologistik?

Das System der Biozertifizierung besteht nicht nur aus kontrolliertem Anbau nach vorgegebenen ökologischen Kriterien, sondern auch aus gegenseitiger Kontrolle aller Beteiligten in der Prozeßkette. Das bedeutet, daß wir als Logistiker einen entscheidenden Anteil daran haben, indem wir den Wareneingang und die Einlagerung nach Bio-Richtlinien durchführen, die für die Kontrollstellen nachvollziehbar sind. Damit ergibt sich für Dich als Erzeuger oder Inverkehrbringer die Sicherheit, daß die Kontrollinstanzen über die gesamte Produktlebensdauer einen durchgängigen Überblick behalten.

Die jeweilige Kontrollstelle ist immer anzugeben, um nachzuweisen, woher das Produkt stammt.

Außerdem achten wir auch auf den Warenausgang und können Dich beraten in bezug auf die korrekte Angabe der Biozertifizierung auf Ausgangsdokumenten.

Du hast weitere Fragen zu dem Thema? Melde Dich gern bei uns.